Bangkok & Koh

Montag, 30.11.2015

Wir kommen gut in Bangkok an. Im „Hotel“ schlafen wir dann noch bis zum Mittagessen. Anschließend flanieren wir herum und sind sehr verwundert darüber, wie ausgestorben es hier auf der Khaosan Road und Umgebung ist. Das haben wir anders in Erinnerung. Wir gönnen uns dann noch einen Brownie und eine Massage. Toll und Toll! Flanieren, Abendessen, Schlafen: ein sehr unspannender aber angenehmer Tag.

Die leere Kao san Road
Die leere Khaosan Road

Am Abend gehts noch einmal kurz auf die Khaosan Road und wir stellen fest, dass sie Abends genauso wie immer ist.

Ein Essensstand
Ein Essensstand mit Insekten

Dienstag, 01.12.2015

Oh Lisa darf ihr erstes Türchen am Adventkalender öffnen, den sie von ihrer Familie geschickt bekommen hat 🙂

Nachdem Frühstück geht es für uns ins Botschaftsviertel, wo wir aufgrund unglaublich langer Mittagspausen und bürokratischen Blabla auch bis zum späten Nachmittag verweilen. Österreichische Botschaft: Flo muss eine Vollmacht an seine Mutter beglaubigen lassen. Vietnamesische Botschaft: Wir beantragen ein Visum. 18. Dezember – 18. Jänner. Beides können wir in 4 Tagen wieder abholen.
Nebenbei hat Lisa sich für das Visum Passfotos machen müssen. Das Ergebnis ist erschreckend:
Hepatitiskranke Verbrecherin? Oder doch nur verwahrloste Karlsplatzbewohnerin in Gelbstich?

Hepatitiskranke Verbrecherin? Oder doch nur verwahrloste Karlsplatzbewohnerin in Gelbstich?
Hepatitiskranke Verbrecherin? Oder doch nur verwahrloste Karlsplatzbewohnerin in Gelbstich?
Mitten im Großstadtdschungel...
Mitten im Großstadtdschungel…

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Den restlichen Tag suchen wir (im Endeffekt erfolgreich) in verschiedenen Shoppingcentern nach einem Moskitonetz, was sich als komplizierter herausstellt, als wir dachten.
Am Abend schreiben wir noch einen Blogeintrag in einem Lokal in unserer Hotelnähe (Rambuttri). Und schon wieder müssen wir uns für unser Land fremdschämen. Eine kleine Gruppe Österreicher kommt volltrunken vorbei und verhält sich so unangenehm herablassend, als könnten sie ganz Thailand kaufen. Uaahhhh kotz, speib, würg.

Mittwoch, 02.12.2015

Zum Frühstück trinken wir Tee mit Milch, der Kellner patzt beim aufdecken den ganzen Tisch mit Milch an und entschuldigt sich „solly, solly“. Er geht weg und anstatt, wie von uns erwartet mit einem Wischfetzen zu kommen bringt er nur den Rest vom Frühstück und stellt ihn direkt auf die Milchlacke. Auch gut. Danach geht es ab in den Süden auf die Insel Koh Pha-ngan, wo wir unsere Freunde aus Lisas FH treffen. Flo hat dazu ein tolles Kombiticket aus Inlandsflug, Bus zur Fähre und Fähre auf die Insel im Internet gefunden. Knapp nach Sonnenuntergang erreichen wir die Golden Rock Bungalows auf Koh Pha-ngan und essen schon in großer Freundesrunde  (Alina, Benni, Carissa, Flo V., Mucki) zu Abend. Toll. (Essen scheint hier in den Golden Rock Bungalows eine ihrer Hauptbeschäftigung gewesen zu sein, denn es konnte fast jedes Gericht auf der Karte kommentiert werden ? – sehr zur Freude/Unterhaltung des Besitzers)

Donnerstag, 03.12.2015

Den Vormittag verbringen wir noch bei den Golden Rock – Bungalows.

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Golden Rock Bungalows
Golden Rock Bungalows

Da unsere Freunde schon ein paar Tage in diesen Bungalows verbracht haben, reisen sie heute weiter nördlich auf der Insel und wir fahren mit. (Sehr zur Enttäuschung des Besitzers) Für nur 11€ pro Bungalow wird uns hier ein außerordentlich gutes Preis/Leistungsverhältnis geboten: saubere Betten, Warmwasser, und eigene kleine Terasse, 40 Meter vom Wasser entfernt! Nur das Essen lässt zu Wünschen übrig.

Nach einem mäßigen Mittagessen spazieren wir am Strand und gehen eine Runde Schnorcheln. Wir lassen den Nachmittag in der Hängematte mit einem Buch bzw. Pinterest ausklingen und genießen den Sonnenuntergang am Strand.

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Eine Runde Activity ist das heutige Abendprogramm. Lisa, Flo und Benni gewinnen mit haushohem Abstand (1 Punkt) verdient ?
Wobei auch wir beispielsweise beim pantomimisch darzustellenden Wort „Brummkopf“ unsere Probleme hatten.

Es folgt eine halbe Stunde des Sterne schauens. Flo G, Mucki, Benni und Flo V. sind drauf und dran ihnen bekannte Sternbilder, wie den großen oder kleinen Wagen zu finden. Leider sind weder noch zu sehen. Der vermeintlich kleine Wagen stellt sich als ein Fake heraus und ist fortan unter Eingeweihten unter dem Namen „das kleine TukTuk“ bekannt. Wo ist der Polarstern? Sind wir auf der Süd- oder Nordhalbkugel? Nord. Aber dann müssten wir sie (die Sternbilder) doch sehen? Warte, wo ist die Sonne untergegangen… so ging das dann noch ein bisschen weiter, bis die Burschen vorerst aufgegeben haben den großen Wagen zu finden. Das Thema war aber für die nächsten drei Tage noch nicht gegessen. Und der Ehrgeiz groß ohne Internet das Himmelsbild zu verstehen.

Freitag, 04.12.2015

Frühstück um 08.00 Uhr um genug Zeit für einen Tagesausflug zu dem  sogenannten Bottle Beach – der angeblich schönste Strand der Insel – zu machen. Leider spielt heute das Wetter nicht mit und wir verbringen die nächsten 3 Stunden auf unseren Bungalowterrassen mit Büchern und Pinterest.

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Sobald der Regen aufhört besorgen wir uns aber schnell ein paar Mopeds. Oder auch nicht so schnell. Anstatt zu einem Shop auf der Straße zu gehen, haben wir bei der Rezeption nach vier Mopeds und sieben Helmen gefragt. Die Dame meinte, es dauert fünf Minuten und, dass wir uns doch hinsetzen sollen. Nach ca. 15 Minuten taucht dann irgendwann die Vermieterin mit den vier Mopeds auf. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir sie auch gleich bekommen. Nein, nein. Vorher muss der Zustand jedes Mopeds akribisch genau fotografisch dokumentiert werden. Ein Zeitaufwand von etwa 5 Minuten pro Moped. Bei jedem neuen winzigen Kratzer, der fotografiert wird steigt unser Misstrauen. Als wir feststellen, dass nur sechs Helme zur Verfügung stehen und der siebente in „nur 5 Minuten“ da sein wird, marschieren Benni, Mucki und Flo G. zu dem Mopedshop auf der Straße. Dort klappt alles einwandfrei, sie schicken ein SMS, dass Lisa und Co bei der anderen Lady absagen sollen und unterschreiben bereits die Mietverträge. Dummerweise kommt das SMS genau gleichzeitig mit dem siebenten Helm an. Voller Stolz läuft die Moped-Dame mit dem Helm in der Hand auf Lisa und Co zu. Darauf folgt ein extrem unangenehmes Absagegespräch, das Alina gottseidank übernimmt.
Als wir alle endlich auf den Mopeds sitzen, machen wir nach einer Minute schon unseren ersten Stopp um unser Regenzeug auszupacken, die Wolken am Horizont sehen nicht vielversprechend aus.

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„Die Mopedgang“

Wie befürchtet, schüttet es einen Moment später wie aus Kübeln und wir beschließen den Ausflug zum Strand noch ein wenig nach hinten zu verschieben um vorher beim Golden Rock (die Bungalows vom Vortag) essen zu gehen. – Sehr zur Freude des Besitzers ? Außerdem wird dort wieder heftigst über Sonne, Mond und Sterne diskutiert. Es gibt so viel was beachtet werden muss: die Drehung der Erde um die eigene Achse, die Ausrichtung der Achse, die Position auf der Erde, die Drehung der Erde um die Sonne, die Drehung des Mondes um die Erde,…

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Die Sternforscher am Diskutieren

Nach dem Essen ist es wieder trocken und wir starten einen weiteren Versuch zum Bottle Beach. An dieser Stelle soll gesagt sein, dass uns bei unserem Hotel empfohlen wurde ein Boot dorthin zu nehmen, weil man zu Fuß angeblich 4 Stunden pro Richtung braucht. Wir haben uns den Weg auf der Karte angesehen – 2km – und ignorieren die Empfehlung. Zwei Kilometer können höchstens eine Stunde brauchen!
Wir finden dank GPS den Weg, der dem Namen des Strandes entsprechend mit leeren Plastikflaschen markiert ist, sofort und starten unseren Spaziergang. Dieser stellt sich bald als wesentlich mühsamer als gedacht heraus. Dschungeltrek ist wahrscheinlich eine passendere Bezeichnung.

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Wir klettern auf und ab, rutschen aus, werden von Gelsen gestochen (Dengue!?) und nach 30 Minuten von einem Platzregen überrascht. Wir schauen aufs Handy. Nicht einmal ein Viertel des Weges haben wir zurück gelegt. Scheinbar waren die 4 Stunden doch nicht übertrieben. Alina, Carissa, Lisa und Flo G. entscheiden umzukehren, während Benni, Mucki und Flo V. das Abenteuer fortführen.

Ein Abschiedsfoto der drei Abenteurer (v.l.n.r.: Mucki, Flo V. Benni)
Ein Abschiedsfoto der drei Abenteurer (v.l.n.r.: Mucki, Flo V. Benni)

Kaum 10 Minuten nachdem wir bei unseren Bungalows ankommen, trudeln auch schon die drei Abenteurer ein. Der Weg wurde kurz nach unserer Umkehr scheinbar zu einem Kreis. Gottseidank haben sie sich entschieden zurück zu gehen und den Kreis nicht fortzuführen. ?

Naja, dann sieht halt niemand von uns den Bottle Beach. Das Wetter war sowieso nicht passend für einen Strandtag. Zum Abendessen machen wir noch einmal gebrauch von unseren Mopeds und dinieren bei Mama Poohs Restaurant. Sehr gut.

Samstag, 05.12.2015

Die Wettergötter meinen es nicht gut mit uns. Regen, regen, regen.

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Den heutigen Plan, den höchsten Punkt der Insel zu besteigen, können wir also auch über den Haufen werfen. Stattdessen wird über die Sterne philosophiert (mittlerweile mit Sternen-Apps als Hilfe), Buch gelesen und im Regen Moped gefahren  (mit Spezialausrüstung – siehe Foto) um bei Mama Pooh Mittag- und bei Golden Rock Abend zu essen.

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Am Sterne-Forschen
Mopedfahren im Regen braucht eine geeignete Ausrüstung
Mopedfahren im Regen braucht eine geeignete Ausrüstung

Ein Gedanke zu „Bangkok & Koh

  1. Toll toll!
    Flo der superchecker, diesmal als Sterndeuter und Astrologe ! ( die Fotos am Tisch sind genial : alle lauschen gebannt,was Flo vorträgt!) 😉
    Vergesst die Gezeiten nicht !( sagt petzi )

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