Arugam Bay

Dienstag, 17.11.2015

Wir frühstücken, packen unsere Sachen und machen uns auf mit dem Bus nach Arugam Bay ans Meer. Für den letzten Teil der Anreise nehmen wir uns ein TukTuk und sehen sogar ein paar Elefanten und Pfaue.

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Den Abend verbringen wir schon Karten spielend mit Astrid und Nils.

Mittwoch, 18.11.2015

Heute werden unsere Hängematten eingeweiht. Am späten Nachmittag machen wir gemeinsam mit unseren zwei deutschen Reisebegleitern eine Tour durch die Lagune. Da es dort angeblich Krokodile zu sehen gibt und das Boot nur sehr mickrig wirkt googlen wir noch schnell was denn bei einem Kroko-Angriff zu tun ist: Man soll die Augen des Tieres, wenn geht mit einem Stock attackieren. Ok.

Kroko haben wir dann aber nur eines von weitem gesehen.

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Dieses kleine schwarze Stricherl in der Mitte ist ein Krokodilskopf
Dieses kleine schwarze Stricherl in der Mitte ist ein Krokodilskopf

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Ein Zwischenstopp um einen Fischer bei der Arbeit zu beobachten
Ein Zwischenstopp um einen Fischer bei der Arbeit zu beobachten

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Donnerstag, 19.11.2015

So sieht ein überaus toller Start in den Tag aus: Aufwachen mit Blick aufs Meer, Bikini anziehen und in die Wellen schmeißen und danach unter die Dusche. (Wir haben unser riesen Fenster über Nacht offen gelassen.)

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Unser Zimmer von draußen

Aber dann: Lisa will aufs Klo gehen und was schwimmt denn da: eine Maus/Ratte

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Lisa geht zur Rezeption und paar Minuten später kommt sie mitsamt einem Trupp an Männern mit Kübel und Palmenblatt ausgerüstet wieder. Aber das Tier ist nicht mehr da.

Nach dem Mittagessen borgen wir uns ein Moped aus und erkunden die Umgebung. Wir fahren nach Panama! Ja. Panama. Ein Bub fragt uns ob wir nicht mit ihm Volleyball spielen wollen. Warum nicht? Es folgt eine Irrfahrt durch das Dorf. Wir verstehen wenig aber es scheint so, als würde sich sonst niemand zum spielen finden, also landen wir im Endeffekt in seinem Elternhaus auf eine Tasse Tee und kurze Welpenbewunderung.

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Unsere Fahrt geht weiter und immer wieder rufen uns Kinder auf der Straße zu und fragen nach Schokolade oder Geld. Beides haben wir nicht dabei und so werden es nur High Fives die wir im Vorbeifahren geben. Davon aber dafür reichlich.

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Wir fahren zum Strand und klettern dort auf den Hügel. Angeblich kann man hier manchmal Elefanten sehen. Wir sehen zwar reichlich Elefantenscheiße und auch Spüren im Sand, jedoch nicht den Verursacher. Gott sei Dank, denn beim Anblick der großen Stampfspuren bekommen wir es ein wenig mit der Angst zu tun und machen uns schnell auf zu unserem Moped.

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Vorne die Kacke, hinten Stampferspuren
Vorne die Kacke, hinten Stampferspuren

Unsere Angst scheint aber schnell wieder verflogen zu sein, denn auf der Fahrt zurück machen wir auf halben Weg noch einen kleinen Abstecher zu einem weiteren angeblichen Elefanten View Point, dem Elephant Rock. Die Straße dahin erweist sich als eine Art Forststraße, nach 200m wird sie allerdings so gatschig, dass wir beschließen umzudrehen und das Ganze am nächsten Tag nicht ganz so knapp vor Sonnenuntergang erneut zu versuchen. Am Weg zurück zur großen Straße kommt uns ein Tuktuk entgegen, wir fragen sicherheitshalber nach, ob wir eh richtig gefahren sind: Elephant Rock? Sowohl fahrer, als auch Beifahrer sind stock betrunken und wanken sogar im sitzen hin und her: „Elephant Rock? – hicks, deut, wank – Mhm. OK!“ Während dessen rollt das Tuktuk unbemerkt rückwärts. Irgendwann steigt er dann doch auf die Bremse und die beiden Saufkompanen machen sich weiter auf ihren Weg. Wir sind um nichts schlauer. Aber naja, einen Versuch war es Wert.

Nach dem Abendessen in einem günstigen Straßenlokal gehen wir zur Feier des Tages (Lisas Namenstag) noch auf eine Nachspeise und zwei Cocktails in ein nettes Strandlokal.

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Freitag, 20.11.2015

Heute fahren wir noch einmal nach Panama, um dort den Crocodile Lake zu erkunden. Wie der Name schon sagt, gibt es dort angeblich jede Menge Krokodile. ? Manche denken sich hier vielleicht, dass wir das ein bisschen blöd geplant haben – da hätten wir doch gestern auch hinfahren können – und da haben sie recht und andere denken sich vielleicht, dass wir verrückt sind und uns freiwillig in Lebensgefahr begeben – no risk, no fun! Am Moped sind wir zumindest schneller als die Krokos.

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Am Weg nach Panama
Am Weg nach Panama

Eine Regel, die wir in Sri Lanka gelernt haben lautet: wenn du nach dem Weg fragen möchtest, dann frage zumindest drei verschiedene Leute. Nur wenn alle drei das selbe sagen, dann ist es wahrscheinlich richtig.

Wir haben uns mehr oder weniger an diese Regel gehalten, zuerst haben uns zwei Erwachsene in die richtige Richtung geschickt. Am Weg kommen uns zwei Kinder entgegen und meinen, dass wir umdrehen müssen. Gesagt getan. Wir schauen auf die Karte und sind uns sicher, dass wir eh richtig waren, also drehen wir noch einmal um. Ein Mann kommt entgegen: wohin wollt ihr? Crocodile Lake! Falsche Richtung, ihr müsst umdrehen!

Gut: zuerst waren wir richtig, dann schicken uns die Kids in die falsche Richtung. Wie wir wieder richtig fahren, schickt uns ein Erwachsener erneut in die falsche Richtung. Drei Meinungen (zwei Kinder, ein Erwachsener), alle zeigen in die falsche Richtung – es wird wohl stimmen. Tut es aber nicht. Nach diesem kleinen Umweg vertrauen wir folglich nur mehr unserer Karte und finden das Ziel ohne Probleme.

Mit wachsamen Auge fahren wir den See entlang und wollen schon enttäuscht umdrehen: weit und breit keine Krokodile. ? Aber dann sind sie doch da! 20 Meter neben uns liegen zwei Riesenkrokos in der Sonne.

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Lisa möchte für bessere Fotos das Fernglas auspacken, aber in diesem Moment gleiten die Beiden in unsere Richtung lautlos ins Wasser.

Ok. Kein Fernglas. Schnell aufs Moped und weg hier!

Kaum 10 Meter gefahren flutscht noch ein weiteres Krokodil neben uns ins Wasser. Hui. Der war aber höchstens 3 Meter von uns entfernt und wir sind vorher blind an ihm vorbeigefahren ?

Es folgt ein weiterer Versuch zum Elephant Rock zu fahren, diesmal lassen wir uns vom Gatsch nicht aufhalten, aber es gibt auch heute keine Elefanten zu sehen.

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Wir fahren zurück nach Hause, wo wir Notizen schreiben und Abendessen.

Astrid und Nils sind leider schon nach Ella weitergefahren, weswegen es zur Abwechslung mal kein Kartenspielen gibt. Morgen geht es weiter in den Süden nach Talalla.

2 Gedanken zu „Arugam Bay

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