Ein kleiner Ausflug ins Food Blogging oder so..

Donnerstag 01.10.2015

In der Früh geht es auf nach San Francisco. Bald. Nachdem wir im Internet waren. Nach ungefähr zwei Stunden und einem fehlgeschlagenen Versuch eine Couch bei Flos bekannten aus Oakland zu erfragen fahren wir um 11.00 Uhr von Yosemite los. Die Fahrt ist mit 4 Stunden relativ lange und wir machen eine Verköstigungs-Pause beim ersten In n‘ Out Burger, an dem wir vorbei kommen. Das sollen ja die angeblich besten Fast Food Burger in ganz Amerika bzw. zumindest in Westamerika sein.

Wir sind gespannt ob es mit Five Guys (dem besten Fast Food Burger an der Ostküste) mithalten kann. Spätestens hier wird unser Reiseblog zu einem Foodblog – zumindest für die nächsten 3 Tage. 😉

Die Karte im Restaurant ist denkbar einfach. Zur Auswahl gibt es Hamburger, Cheeseburger, Doublecheeseburger, Pommes und Chili-Pommes. Je nachdem wie man es nimmt ist das ein Vor- oder Nachteil gegenüber Five Guys, wo jeder Burger individuell gestaltet werden kann. Für die Lisa – die Entscheidungen hasst – sollte es ja ein Vorteil sein, aber trotzdem bemängelt sie die Auswahl.

Also gut. zwei Cheeseburger und einmal Pommes Frittes bitteschön.

Nach ca. 5 Minuten wird unsere Nummer ausgerufen und wir holen die Bestellung ab. Zeitfaktor: schonmal nicht so fast, aber das kann ja fast nur gutes heißen.

IMG_5702

Als Erstes kosten wir die Fries. Note: 5. Wir wissen nicht ob es an genau dieser Filiale liegt, oder ob all jene, die uns In n‘ Out empfohlen haben eine völlig gestörte Darstellung der Realität haben.

Die Fries schmecken nach nichts. Die Konsistenz erinnert am ehesten noch an Karton oder Styropor, aber sicher nicht an Erdäpfel.. Das Bild zeigt das eigentlich eh recht gut.

Also gehen wir über zum Burger, Note: 2. Ein solider Fast Food Burger. Welten besser als McDonald’s in Wien und eindeutig frisch zubereitet. Bisschen wenig Sauce, und daher teilweise ein wenig trocken (wir tunken in Ketchup ein). Aber alles in allem echt solide.

Als Gesamtnote vergeben wir demnach nur die Note 3,5. Die Pommes Frittes waren unerträglich.

Wir kommen um etwa 16.00 Uhr in Oakland (gleich bei San Francisco) an und stellen uns einmal an einen Straßenrand. Flos bekannter hat in der Zwischenzeit geantwortet und meint, dass sein Bruder sicher einen Schlafplatz für uns hat. Leider wurde das zwei Stunden später vom Bruder abgesagt und wir suchen also eine günstige Unterkunft. Hier in SF wollen wir zur Abweschlung mal nicht gratis Campen, das machen uns dort zu viele Obdachlose mit ihren Zelten direkt am Gehsteig.

Es wird ein Motel in einer äußerst fragwürdigen Gegend hier in Oakland. Eigentlich haben wir in Oakland bis jetzt nur fragwürdige Gegenden gesehen.

Das Motel selbst ist ganz in Ordnung und scheint sicher zu sein.

Wir machen es uns in unserem Zimmer gemütlich und sind sogar zu faul Abendessen zu gehen. Stattdessen schauen wir einen ganz witzigen Kinderfilm aus den 90er Jahren im Fernsehen an.

Freitag 02.10.2015

Früh Morgens geht es los in Richtung BART Station (BART ist die Vorortelinie von SF) wo wir unser Auto für den Rest des Tages parken wollen. Das Internet verrät uns, dass der dortige Parkplatz normalerweise schon um 07.00 Uhr voll ist und deshalb verlassen wir das Motel „rechtzeitig“ um 06.45 Uhr.

Bei der Station angekommen, verstehen wir nicht weswegen wir so früh aufgestanden sind. Es ist quasi alles leer. Es ist uns nicht komisch vorgekommen, dass der Parkplatz statt den im Internet gelesenen 3 Dollar, „satte“ 5 Dollar am Tag kostet. Ein schlauer Fuchs hätte aber hier sofort gemerkt, dass wir uns am falschen Parkplatz befinden. Der günstige – tatsächlich volle – wäre auf der anderen Seite der Straße gewesen.

Nun denn.. Wir fahren jetzt tatsächlich – und zwar wirklich – nach San Francisco. Simon hat uns eine Coffee Bar mit dem originellen Namen „Coffee Bar“ und gutem WLAN im Mission District empfohlen, also machen wir uns dorthin auf den Weg.

Zum Frühstück gibt es: Oatmeal und eine Breakfast Bowl.

IMG_5704

Lisa hatte das Oatmeal und kann es nur weiter empfehlen. Frische Beeren und ausgezeichneter Schleim sind genau das Richtige für einen guten Start in Lisas Tag. Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt (zum. für SF Verhältnisse). Note: 1

Flos Breakfast Bowl: Es klingt interessanter als es war. Feta, Baked Potato, Salsa Verde. Es hat ein bisschen an ein Frühstück aus Mexico erinnert. Nicht Jedermanns sache, aber Flo mag ja salziges Frühstück. Note: 3. Denn es war ein bisschen fad.

Zum Ambiente kann man erwähnen, dass das Lokal wirklich angenehm war. Gegessen haben wir an den Straßentischen in der Morgensonne, die uns aber bald zu heiß wurde, weswegen wir uns nach drinnen setzen. Innen ist das Lokal mit alten Fabrikfenstern, Sichtbeton und Industrieflaire sehr hip.

Wir nutzen den Vormittag um ein bisschen mit Freunden und Familie zu Skypen. Immerhin rühmt sich das Lokal als ein „work space“ mit free wifi, wir können es aber nicht unbedingt für Internetzwecke weiterempfehlen. Die Verbindung war nur mäßig und recht langsam.

Beim Verlassen kaufen wir uns noch ein besonders gutes Mandel Croissant. Lisa meint: sogar das ehemalige ODC in der Obkirchergasse wäre stolz auf diese Qualität. Note: 1.

Gesamtnote: 2 (Essen und Ambiente gut – sehr gut. Internet schwach)

Für das heutige Mittagessen suchen wir uns eine witzige Asian Fusion Kreation im Financial District aus. Es handelt sich um eine Mischung aus Sushi und Burrito: ein sogenanntes „Sushirrito“.

Die Entscheidung fällt uns schwer, es klingt alles sehr gut. Letztendlich wird es ein Sushirrito mit Thunfisch, und einer mit Kampachi – die beiden einzigen Optionen mit rohem Fisch. Der Thunfisch bricht Lisa – die seit jahren auf Thunfisch verzichtet – das Herz, aber er ist laut Karte mit einem Siegel für nachhaltigen Fischfang versehen.

Beide Sushirritos wurden in der Hälfte zerteilt und so konnten wir ohne Probleme teilen.

Photo_15

Thunfisch: Yellowfin Tuna (Hand-Line Caught), Tamago, Piquillo Peppers, Lotus Chips, Namasu Cucumber, Green Leaf Lettuce, Ginger Guac, Yuzu Tobiko (Zutaten laut Website). Flo vergibt Note: 1. Lotus Chips waren beispielsweise besonders toll. Lisas Note: 2

Kampachi (siehe hier): Kampachi Yellowtail, Cucumber, Pickled Red Onion, Sweet Corn, Ginger Guac, Red Tobiko (. Obwohl wir die Karte eine halbe Ewigkeit angestarrt haben ist uns der Mais in dieser Kreation nicht aufgefallen. Lisa, die (Dosen-)Mais prinzipiell eher meidet war anfänglich verärgert über die Entscheidung. Glücklicherweise war er aber geschmacklich nicht so intensiv und das Sushirrito schmeckte trotzdem.

Geschmacklich nicht so intensiv war leider auch der ganze Sushirrito, was die Lisa beim Thunfisch-Sushiritto auch bemängelt.

Flos Note: 2. Lisas Note: 1,5

Gesamtnote, Flo: 1,5

Gesamtnote, Lisa: 3. Hier fließt mit ein, dass Thunfisch, aber kein Lachs angeboten wird.

Nach dem Mittagessen spazieren wir ein wenig durch die Stadt und kommen an Fisherman’s Wharf und dem Pier 39 vorbei. Hier gibt es jede Menge süße, faule Robben, die sich in der Sonne ausruhen.

DSC03074
Alcatraz in der Ferne, wir haben es nicht besucht

DSC03072
DSC03075
DSC03083

Wir gehen an der Lombard street vorbei und machen uns mit dem Bus auf den Weg zur Golden Gate Bridge.

DSC03088 DSC03086

DSC03090DSC03094DSC03135

Nach der Golden Gate Bridge geht es wieder mit dem Bus weiter, diesmal zum Haight/Ashbury Viertel – die Geburtsstätte des Flower Power Movements. Auch heute ist das Viertel noch sehr alternativ, wir gehen in ein Café und trinken – sehr passend – einen Chai Latte. Wir stellen fest, dass die für ihr Internet hochgepriesene „Coffee Bar“ ein Witz gegenüber diesem kleinen Hippie-Lokal ist und laden in Höchstgeschwindigkeit ein Paar Fotos auf unseren Flickr Account.

DSC03139
DSC03146DSC03144

Weiter geht es, wieder mit dem Bus in Richtung Chinatown zum Abendessen.

Das ist jetzt die Dritte Fahrt mit dem Bus heute, und wir müssen feststellen, dass die Busfahrer hier scheinbar alle einen bestimmten Fahrkurs für Binärfahrweise absolvieren müssen. Es gibt nur zwei verschiedene Zustände: Vollgas, Vollbremsung. Wir konzentrieren uns, dass uns nicht schlecht wird und es wird uns langsam klar warum die Amerikaner so ungern ihre Öffis verwenden ?.

Gegessen wird im „House of Nanking“, einem authentischen chinesichen Restaurant, dass uns von Pia und Niko empfohlen wurde. Vor dem Lokal bildet sich schon eine relativ lange Schlange. Wir sind schon hungrig und rechnen mit zum. 15 Minuten warten. Denkste. 15 Sekunden später sitzen wir schon drinnen. Die 6-Personen Gruppe vor uns wollte einen gemeinsamen Tisch, weswegen wir 2 gleich hinein „gezogen“ wurden.

Photo_14

Wie auch eine an der Wand hängende Zeitungskritik schon sagt – quick but delicious – geht hier alles sehr schnell und die Kellner warten ungeduldig auf unsere Bestellung. Die zwei Räume aus denen das Lokal besteht sind rand voll, die Tische stehen sehr eng, zum Teil aneinander gereiht und über all den Stimmengewirr hinweg hört man die Kellner sich lauthals auf chinesisch zurufen unterhalten?.

Wir fragen unsere Tischnachbarn, ob sie was empfehlen können und sie sagen: zeig blind mit dem Finger auf die Karte, es ist alles top.

Vorspeise: Dumplings

Hauptspeise: „Melt-in-your-Mouth“ fried Calamari, Spinach-Salad with Aubergines.

(In dem Moment wo wir das gerade schreiben, sind wir beide sehr hungrig und fragen uns, warum wir nicht mehr bestellt haben???)

Dumplings und Salat waren sehr gut! Wir haben beide noch nie so gut chinesisch gegessen. Note: 1

Dumplings

Spinach Salad

Einzig die Calamari sind leider teilweise nicht so zart wie erwartet gewesen. Note: 1,5

Calamari

Gesamtnote: 1,5. Die stressigen Kellner und die teilweise nicht zarten Calamari geben kleine Abzüge.

So schnell wie wir drinnen waren, waren wir dann auch wieder draußen aus dem Lokal. Und wir machen uns auf den Nachhauseweg.

Samstag 03.10.2015

Diesmal stellen wir unser Auto auf den richtigen Parkplatz, welcher, da Wochenende ist heute nichts kostet.

Weil das mit dem Skypen gestern nicht so richtig klappen wollte, haben wir uns heute noch mal verabredet. Im Internet haben wir ein paar Cafés mit gutem WLAN gefunden und sind zum erstbesten losmarschiert. Geschlossen. Man sollte meinen Samstag ist der beste Tag für Kaffeehäuser? Nicht im Financial District, da wird scheinbar nur von arbeitenden Menschen Kaffee konsumiert. Na gut, also suchen wir auf yelp die nächstgelegenen Kaffeehäuser und gehen los. Das nächste hat zwar geöffnet und eine lange Schlange vor der Türe, aber: es gibt kein WLAN.

Na toll. Also zu Starbucks. Die haben wenigstens Internet „from our good friends at Google“.

Es ist der wahrscheinlich schirchste Starbucks in dem wir je waren. Dementsprechend war auch das Klientel. In San Francisco trifft man prinzipiell alle 5 Meter auf seltsame Gestalten, das Sozialverhalten dieser Menschen über zwei Stunden näher beobachten zu können ist aber ein eigenes Erlebnis.

Am Nebentisch uns saß eine 60 jährige Transgender Frau die sich nicht viel Mühe gegeben hat ihr angeborenes, männliches Geschlecht zu verheimlichen. Glatze, Stoppelbart, graue Brustbehaarung. Gekleidet war sie wie folgt: Rote lackleder Plateau-Stiefel, rote Strapse, schwarzer Lackleder-String, rotes lackleder Korsett mit mini mini mini Röckchen, das genau nichts versteckt und ein kleines Paar rote Schmetterlingsflügel am Rücken.

Daneben saß ein betrunkener junger Mann, der ruhig dasaß während ein anderer, ebenfalls durch irgendwelche Substanzen beeinträchtigter Mann ihn zu beschimpfen begonnen hat. Es ging von „Handy gestohlen“ über zu „du Hummus fressender Terrorist“ und weiteren Anschuldigungen. Letztendlich waren sie eventuell doch alte Bekannte oder gar Freunde und haben sich freundschaftlich umarmt.

Es war ein Erlebnis für sich. Der Streit anzettelnde ist dann irgendwann auf die Toilette verschwunden, um zwei Stunden später mit frisch gewaschenen Haaren und neu verarzteten Armwunden heraus zu kommen.

Um das Bild abzurunden, soll nicht unerwähnt bleiben, dass während dem ganzen hickhack am anderen Nebentisch scheinbar zwei Vorstellungsgespräche stattfanden.

Das alles rund herum und Lisa und Flo Skypen friedlich in der Mitte.

Als Frühstück hatten wir wieder einmal Oatmeal für die Lisa und ein Spinach Feta Wrap für den Flo.

Beides nicht so toll. Essensnote: 3

Gesamtnote: 4,5 (trotz, oder wegen? live Theater)

Naja Mittag is. Was Essen wir?

Yelp to the rescue. Es wird das HRD (wofür das steht, wissen wir nicht) ein paar Blocks weiter.

Da es schon ca. 14:30 Uhr ist und wir um 17:45 wieder einen Tisch reserviert haben, teilen wir uns einen der Kimchi Burritos. Note: 3.

IMG_5711

Wir schlendern weiter zur Market Street und kaufen in einem Supermarkt Manner Schnitten! Ja gibts denn sowas? Note: 1 was sonst.

Da springt das Wiener Herz vor Glück
Da springt das Wiener Herz vor Glück

Weiter geht es zu Fuß durch ein paar Geschäfte und weiter durch Chinatown in Richtung Umami um weiter zu essen (wie ihr merkt, war das eigentlich unsere Hauptbeschäftigung in SF).

Jeder der das Mochi in Wien kennt, weiß wonach wir gesucht/worauf wir gehofft haben. Als erstes fällt uns die viel zu große Auswahl an Speisen auf. Lauter japanische Fischnamen, die wir nicht kennen und überhaupt einfach zu viel Auswahl. Wir müssen zuerst einmal die Karte studieren, bevor wir auch nur irgendeine Entscheidung treffen können.

Es wird:

Umami Sliders = Mini Burger mit (angeblich) Kobe Beef laibchen. Note: 1,5 gut, aber nicht außergewöhnlich

Photo_9

Alaska roll: stink normale Lachs-Avocado Maki, aber sowas haben wir noch nie gegessen. Das zergeht auf der Zunge! Note: röm. 1!

Das Bild ist in letzter Sekunde entstanden, weil es so schnell weg war.
Das Bild ist in letzter Sekunde entstanden, weil es so schnell weg war.

Eel-BBQ roll: Interessant. Dafür, dass es Aal war, sehr gut. Aber BBQ Sauce zu dominant. Note: 2

Photo_6

Bakudan roll: Was drinn war, keine Ahnung. Es war wieder hervorragend! Und frittiert. Note: 1

Photo_7

Beet root salad: leider ein bisschen langweilig. Obwohl die Kellnerin beim bringen des Tellers nocht meinte „aaah my favorite“ müssen wir diesem toller hauptsächlich gut aussehenden Salat mit der Note 3 bewerten.

Photo_5

Kobe Beef Tartar mit Erdnüssen: Prinzipiell sehr gut, aber einerseits eine zu große Portion und andererseits wurde der Fleischgeschmack von den Erdnüssen übertönt. Note: 2

Photo_4

Avocado roll: Nichts kommt an Alaska ran. Diese Roll hatte sogar für uns Avocado-Liebhaber zu viel Avocado, und dadurch den Rest übertönt. Note: 2

Photo_3

Cookie Dough Roll: Nachspeise in Maki-Form.. Die Idee ist sehr witzig, wenn auch typisch Amerikanisch. In der Mitte: Vanilleeis. Als Hülle dient roher Chocolatechip-Cookie-Teig. Und als extra Toppings gibt es Schokosauce und Erdnussstücke. Wer etwas fruchtiges will ist hier am falschen Ort.

Photo_2

Um die Sushi-Attrappe noch zu verstärken, gibt es kandierten Ingwer und ein grünes Minzobers als Wasabi-Ersatz. Geschmacklich erinnert das ganze an gefrorenes Snickers. Das heißt es schmeckt nicht schlecht, aber nach einem Stück hat man genug. Note: 2

Gesamtnote: 2. Leider haben wir – zumindest glauben wir das, da wir die Nachbartische gesehen haben – teilweise die falschen Dinge bestellt. Sollte es uns noch einmal nach San Francisco verschlagen, dann kommen wir gerne wieder ins Umami und probieren einen weiteren Teil der restlichen 95% der Speisekarte.

Im Geburtsort von Uber, nutzen wir das neue Sammeltaxi System namens Uber Pool um zu der von Simon empfohlenen Cocktailbar Trick Dog zu fahren. Sehr sehr coole Bar, mit wirklich netten Barkeepern und coolem Ambiente. Die Qualität der Cocktails und auch die Spirituosenauswahl erinnert an die Loosbar in Wien. Nur: jünger, hipper, rauchfrei ?

Wir bestellen einen Whiskey Sour und eine Kreation die sich „June“ nennt.

DSC03166_

Note: 1!

Nach ein bisschen Plaudern und trinken, machen wir uns auf in unser Ghetto in Oakland. Gute Nacht.

Sonntag 04.10.2015

Wir fahren zum ersten mal mit dem Auto in die Stadt, denn am Sonntag braucht man keinen Parkschein! Um punkt 10:00 Uhr, öffnet der Apple Store bei Market Street, wo wir Lisas Handyakku durchchecken lassen wollen. Am Vortag meinten sie, wenn wir ganz in der früh kommen, wird die Wartezeit bei ca. 10 Minuten liegen. Guter Witz, uns werden zwei Stunden prognostiziert. Nagut, zum Glück kann man hier Sonntags auch shoppen. Wir machen einen Termin für 12.00 Uhr aus und gehen erst mal bei einer Bakery frühstücken. Und anschließend Unterhosen für den Flo bei H&M kaufen. Es folgt noch ein bisschen Window shopping und um 12.00 Uhr erklärt uns die Dame beim Apple Store nach ein paar Tests, dass Lisas Akku noch 87% der Originalkapazität besitzt und wir es mit einem Softwareupdate probieren sollen. Tolle Hilfe! Lediglich „have you tried turning it off and on again“ hat gefehlt, sonst hätten wir gleich in einem indischen Callcenter anrufen können.

Weiter geht es mit…. ESSEN.

Ein Foodtruck Market im Persidio. Jeden Sonntag findet hier auf einer großen Wiese das statt, was die Wrapstars in Wien gerne etablieren möchten. Ein Riesenpicknick für Jung und Alt mit verschiedenen selbständigen Essensanbietern und Food Trucks.

DSC03180

Wir kosten uns durch:
Pulled Chicken Sliders. Note: 2,5

IMG_4134

Calamari. Note: 1

DSC03177 DSC03178

Beet Root Sliders. Note: 1,5

DSC03179

Dough nuts mit Heidelbeerdip. Note: 1

DSC03181

Gesamtnote: 1,5. So ein wöchentliches Foodtruck gathering könnte Wien auf jeden Fall auch vertragen. Jedoch sind die Preise teilweise absurd. Grilled Cheese Sandwich with Ham (Schinkenkäsetoast 2 Stück). 10USD. Schinken! Käse! Toast! Zehn! Dollar!

Lisa fühlt sich nach den drei Tagen des Essens wie auf diesem Bild
Lisa fühlt sich nach den drei Tagen des Essens wie auf diesem Bild

Das war unser Ausflug ins Food blogging. Wir verabschieden uns von San Francisco und fahren los zu Stadt der Engel und machen noch einen Abstecher im Silicon Valley. 1 Infinite Loop

DSC03193

Los Angeles wir kommen.

Ein Gedanke zu „Ein kleiner Ausflug ins Food Blogging oder so..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.