„Antelope Canyon“

Freitag 18.09.2015

In Page, AZ übernachten wir auf dem Dispersed Campground namens Lone Rock UT am Lake Powell. Man kann ihn auch Redneck Paradise nennen. Überall RVs, ATVs, Jetskis und sonstige Benzinverbrenner.

Samstag 19.09.15

Tagwache 07:00 Uhr AZ Zeit. Das entspricht 06:00 Uhr Utah Zeit wo wir uns gerade befinden, da wir ca. 1 Meile hinter der Grenze sind. Wir schlummern noch ein wenig und verplempern Zeit beim Proviant kaufen im Supermarkt. Denn: die beste Zeit für den Antelope Canyon ist 11:00 – 12:00 Uhr, weil da die Sonne am besten in den schmalen Canyon leuchtet.

Da der Antelope Canyon laut Internetrecherche völlig überlaufen, ein „total ripoff“, und nur mit guide zu besuchen ist, wählen wir die auf Tripadvisor von vielen Leuten hoch gepriesene Alternative namens Waterhole Canyon. Dieser kostet nur ein Viertel vom Antelope Canyon und man ist ganz alleine – sogar ohne Guide.

Für diese Alternative fährt bleibt man vor einer bestimmten Brücke auf einem Schotterplatz stehen, legt seinen Permit hinter die Windschutzscheibe und geht durch einen kleinen Eingang des Stacheldrahtzaunes in das Navajo Reservoir. Lisa, die Pfadfinderin hat die vielen Steintürmchen nicht als Wegweiser erkannt und Flo hat sie nicht gesehen. Somit sind wir den wohl kompliziertesten und ungünstigsten Weg in die kleine Schlucht hinab geklettert. Alles halb so wild, das Bild sieht mühsamer aus als es war:

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Im Canyon muss man dann recht lange das ausgetrocknete Flussbett entlang gehen. So lange, dass wir schon daran zweifeln, dass es noch besser (schmäler) wird. Wir machen eine kleine Pause, in der zwei Schweizer an uns vorbei kommen. Sie haben – im Gegensatz zu uns – Bilder vom Waterhole Canyon gesehen, waren auch vor 2 Jahren schon im Antelope Canyon und meinten, dass es ziemlich ähnlich aussieht. Nach dem wir mit ihnen ein bisschen weitergegangen sind, hat sich das zum Glück bestätigt hat.

 

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Bis hier war es noch nicht so aufregend
Bis hier war es noch nicht so aufregend

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Am Ende des Canyons gab es dann noch eine besonders instabil wirkende Leiterkonstruktion:

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Lisa hatte leichte Panikanfälle beim auf- und absteigen und ist beim Gedanken daran, dass gleich alles umkippt gefühlte 1000 Tode gestorben. Anzumerken ist, dass die Angst erst bei der letzten Stufe eingetreten ist, da der Abstand zwischen Leiter und Steinfläche für die Lisa hüfthoch war und es keine Möglichkeit gab um sich festzuhalten. Beim Rückweg haben wir den einfachen Weg entlang der Turmmarkierungen gewählt und uns anschließend in Richtung „Horseshoe Bend“ auf den Weg gemacht:

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Weil unser Mietwagen schon seit Tagen einen Ölwechsel wollte, sind wir zu Walmart (ja, es gibt nichts was der nicht macht) gefahren und haben im Warteraum Sandwiches verdrückt. Den Abend haben wir bei einer kühlen Coke bzw. einem Eistee abermals im McDonald’s ausklingen lassen. Es warad wengam WLAN. Vegas Zimmer buchen und Free Camp Sites bei den kommenden zwei Nationalparks suchen (http://freecampsites.net sehr zu empfehlen).

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Mit Sonnenuntergang ging es auf in Richtung Bryce Canyon, wo wir auf einem der gefundenen Plätze übernachtet haben.

6 Gedanken zu „„Antelope Canyon“

  1. ich bin begeistert! ich sitze mit den buben vor dem computer und wir staunen! der kleine ist jedesmal ganz entzückt, wenn er ein foto von euch beiden sieht und ruft strahlend mit finger auf euch gerichtet „da daa daaaa“ und der nino ruft im 2 minuten-loop „das ist ur unfair, dass ich nicht nach amerika darf. und haben sie eine echte schwarze mamba gesehen? haben sie echte giftschlangen gesehen? gibt es dort skorpione?….“ es ist soooo spannend! danke euch!

    1. Ja, es gibt Skorpione! Aber gesehen haben wir sie leider/Gott sei Dank nicht. Giftschlangen haben wir auch keine gesehen, aber es gibt hier angeblich ganz viele Klapperschlangen ?
      Bussi

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